Archiv für die Kategorie ‘SEO’

Blogs und Wikis besser als CMS

Samstag, 31. Mai 2008

Content Management Systeme (CMS) sind Programme für Webmaster, damit diese Ihre Webseiten entwickeln und veröffentlichen können.

Es gibt viele Gründe für den Einsatz von CMS, aber genauso viele Gründe sprechen auch gegen Ihren Einsatz. Content Management Systeme (kurz: CMS) sind nichts weiter als Verwaltungstools für Seiten, die die Handhabung von Seiten über eine Weboberfläche erleichtern sollen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Handhabung von Webseiten wird leichter, dadurch dass oft gar keine Vorkenntnisse notwendig sind. Der Benutzer muss noch nicht einmal von HTML Ahnung haben und kann spielerisch seinen Web-Auftritt zusammenschustern. Weiterhin bieten CM Systeme an, einfach und schnell Inhalte ändern zu können, sogar das Website-Design lässt sich mit ein paar Mausklicks an die Wünsche anpassen. Erstellte Inhalte lassen sich ganz leicht kopieren und auf anderen Seiten wieder verwenden. Die Mächtigkeit der neuesten CMS hat im Grunde keine Grenzen, alle denkbaren Erweiterungen (Shopsysteme, Foren, Wiki, RSS, Gästebuch?) sind bei den großen CMS-Anbietern wie Typo3, Joomla!, oder PHPFusion zu finden. Die Nachteile bei volldynamischen CMS sind aber gravierend: Will man beispielsweise mit einem CMS ein etwas komplexeres Projekt realisieren, also nicht nur Informationsseiten anbieten, dann muss der User viel Zeit in die Schulung investieren, um das Grundverständnis zu erlangen. Bei Typo3 (meines Wissens nach das beliebteste CMS Open Source CMS auf dem Markt) braucht man min. ein halbes Jahr Schulung bis der Benutzer in der Lage ist bestehende Erweiterungen zu installieren, anzupassen zu implementieren und eigene Typo3-Erweiterungen zu schreiben. Auch wenn der Benutzer Vorkenntnisse in HTML, MySQL und PHP besitzt! Somit beschäftigen sich viele Website-Betreiber oft mehr mit Ihren CMS-Systemen als mit Ihren Inhalten. Weitere Nachteile sind die steigende Komplexität der Systeme und somit höhere Fehlerquote auf Seiten. Die schlechte Erreichbarkeit der CMS für Suchmaschinen und somit geringere Anzahl an Kunden ist einer der Knackpunkte warum sich der Einsatz der volldynamischen Systeme nicht lohnt. Die Kosten für Speicher, Administration und Lizenzen sind natürlich auch nicht zu vernachlässigen. Doch vor allem im redaktionellen Bereich sind CMS für den Webauftritt nicht wegzudenken. Bei Verlagen und Zeitungen bietet sich gar keine kostengünsige Alternative zu einem Verwaltungssystem für Websites (CMS). Einen Ausweg könnnten in Zukunft sog. Hyride CMS bringen, die versuchen die Vorteile der statischen Seiten mit denen der dynamischen Content Verwaltung zu verbinden.

Weiterhin geht die Entwicklung dahin, dass die dynamischen CMS Betreiber versuchen Ihre Seiten immer mehr an statische Seiten anzugleichen.

Zum CMS Typo3

Typo3 ist ein Content Management System (CMS) zur Verwaltung von Webseiten.

Ist es heute noch sinnvoll?

Ich denke nicht. Ich habe mich einige Jahre mit diesem Content Management System beschäftigt. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen (auch bestätigt durch meinen Professor Mario Fischer), dass der Einsatz von Typo3 heute nicht sinnvoll ist.

Dieses Webseiten-Verwaltungssystem ist einfach zu kompliziert. Es gibt dafür so viele Erweiterungen, dass keiner mehr den Überblick hat. So viele Einstellungsmöglichkeiten, dass man zum Einlernen von neuen Mitarbeitern ca. ein halbes Jahr bräuchte, damit er die Funktionen grob kennt. Weitere Nachteile von Typo3: Die Seiten werden langsam und für Suchmanischinen unrelevant. Wenn Sie im Netz Geld verdienen wollen, bauchen Sie Seiten die nicht nur von Besuchern gemocht werden, sondern auch von Spidern. Der Content von Typo3 Seiten wird langsamer angezeigt als der von normalen HTML Seiten, was so einige echte Besucher verschrecken könnte. Und dynamisch erstellte Seiten machen bei Suchmaschinen sowieso einen negativen Eindruck.

Außerdem lassen sich Seiten viel zu aufwendig ändern, oder nachträglich optimieren, wenn es überhaupt funktioniert.

Mein Rat an alle Webmaster: Finger weg von Typo3, Joomla und allen anderen CMS-Systemen. Bleibt lieber bei einfachen HTML Seiten, oder setzt Systeme ein, die für spezielle Zwecke (wie Shop, oder Blog) entwickelt wurden.

Webseiten Relevanz

Samstag, 31. Mai 2008

Webseiten Relevanz beschreibt den Markenwert oder den Bekanheitsgrad einer Werbseite. Hier wird beschreiben, welchen Hilfsmitteln sich Webmaster bedienen können, um die Relevanz Ihrer Webseiten für Suchmaschinen zu ermitteln. Dies ist ein typisches SEO Thema.

Zunächst eine Übersicht aller nötigen Tools - sortiert nach Relevanz - eines SEOs (Suchmaschinenoptimierers):

  • Alexa - Traffic von Webseiten ermitteln im Verhältnis zu anderen Webseiten
  • Seitwert - Checken von technischen Eigenschaften und Verlinkung von Domains
  • Linkventor - Checken von Domain Nachbarn, Domains mit der gleichen IP Adresse
  • Ranking Check - Wo steht meine Webseite mit bestimmten Keywords momentan
  • Webjectives - Keyword Dichte von Seiten berechnen lassen
  • Metager - nützliches Tool für die Keyword Suche
  • Google Keyword Tool - Mit diesen Stichwörtern sollte man einen Artikel füllen

Must see Seiten aus dem SEO Bereich:

PageRank

Das wohl bekannteste Verfahren zur Ermittlung der Webseiten Gewichtung ist wohl der Page Rank. Es ist ein Algorithmus von Google, der Webseiten anhand Ihrer Verlinkungsstruktur bewertet. Anzeigen lässt sich der Page Rank z.B. durch die Google Toolbar. Allerdings gibt es dabei einen Hacken. Durch die Installation der Google Toolbar teilen Sie Google mit, welche Seiten Sie besuchen und falls Sie ein Google Konto haben (meist automatisch sobald Sie Google Dienste nutzen), kennt Google auch Ihren Namen und kann zu einer bestimmten Person sein Online Verhalten mit protokollieren. Datenschutztechnisch ist diese Sache sehr umstritten. Besser Sie checken Ihren Page Rank mit den Tool CanGooRank oder mit dem SeoQuake Add-On für Mozilla Firefox.

AlexaRank

Mit dem vorher genannten SeoQuake Add-On lässt sich nicht nur der Page Rank einer Seite bestimmen, sondern auch der Alexa Rank. Der Alexa Rank ist ein Serverdienst, welcher Daten über Webseitenzugriffe durch Web-Benutzer sammelt und darstellt. Somit trifft der Alexa Rank indirekt eine Aussage über die Besucherzahlen einer Webseite. Ganz im Gegenteil zum Page Rank, welcher nur verrät wie eine Webseite verlinkt ist. Um das ganze besser zu verstehen, nehmen wir als Beispiel die Seite, auf der Sie sich gerade befinden. Hier sehen Sie die Auswertung von SeoQuake für meine Seite waldemar-erdmann.de:

SEO Tools

Der Page Rank der Seite waldemar-erdmann.de ist 0 von 10. Das ist der geringste Wert. D.h. es gibt entweder keine oder nur sehr schwache Seiten die auf die Webseite waldemar-erdmann.de verlinken. Außerdem ist zu erkennen, dass Google nur eine Webseite kennt, die auf mich verlinkt. Wenn ich auf die 1 klicke, bekomme ich gesagt welche Seite es ist. Wie gesagt ist auch der Alexa Rank mit SeoQuake ersichtlich. Dieser beträgt bei meiner Seite 9.992.789. Das bedeutet, dass Alexa ungefähr zehn Millionen andere Webseiten kennt, die mehr Besucher verzeichnen. Aus Sicht der Relevanz ist das natürlich ein sehr schwaches Ergebnis. :(

Linkpopularität

Eine weitere sehr nützliche Kennzahl zur Feststellung der Relevanz von Webseiten ist die sog. Linkpopularität. Mit dem Tool Link Popularity Check können Sie alle Links auf Ihre Seite, die in den populärsten Suchmaschinen verzeichnet sind, ermitteln. Was beim Link Popularity Check sehr nützlich ist, dass es farbliche Einteilungen vornimmt. Für Anfänger wird somit klarer, welche Webseite bekannt und welche kaum bekannt ist.

Wieder ist das Ergebnis für meine Webseite sehr enttäuschend. Der Link Popularity Check kommt zu dem Schluss, dass meine Webseite kaum bekannt ist. :(

Link Popularity Check als Tool für Webseitenrelevanz

Ich hoffe trotzdem Sie langweilen sich hier nicht und kommen bald wieder. :) Hier nochmal die Tools, die Sie als Webmaster unbedingt benötigen: